Inklusives Lernen im Arbeitsschutz

Barrierefreie Unterweisungen

Barrierefreie Unterweisungen ermöglichen inklusives Lernen im Arbeitsschutz. Erfahren Sie, wie Unternehmen Schulungen zugänglich, gesetzeskonform und verständlich für alle gestalten – digital, sicher und zukunftsorientiert.

Was sind barrierefreie Unterweisungen?

Barrierefreie Unterweisungen sind Schulungen, die so gestaltet sind, dass sie allen Menschen zugänglich sind – unabhängig von individuellen Einschränkungen oder Behinderungen.


Ziel ist es, Hindernisse abzubauen, die den Zugang zu Informationen erschweren könnten. Das betrifft sowohl physische Barrieren, etwa schwer erreichbare Schulungsräume, als auch digitale Barrieren wie unverständliche Inhalte, fehlende Untertitel oder ungeeignete Formate.

Kurz gesagt: Barrierefreie Unterweisungen schaffen gleiche Lernchancen für alle.

Warum sind barrierefreie Unterweisungen wichtig?

Barrierefreie Unterweisungen sind weit mehr als eine gesetzliche Pflicht – sie sind ein Zeichen gelebter Inklusion.


Sie stellen sicher, dass alle Mitarbeitenden die nötigen Kenntnisse erhalten, um ihre Aufgaben sicher und effektiv auszuführen. Gleichzeitig fördern sie ein wertschätzendes, diverses Arbeitsumfeld, das auf die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten eingeht.

Zudem erfüllen Unternehmen durch barrierefreie Schulungen rechtliche Anforderungen und tragen aktiv zur Sicherheit am Arbeitsplatz bei.

Barrierefreiheit im Arbeitsschutz

Im Arbeitsschutz haben Unterweisungen eine zentrale Funktion: Sie vermitteln Wissen über Gefahrenquellen, Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln.


Barrierefreie Unterweisungen sorgen dafür, dass diese Informationen tatsächlich bei allen Beschäftigten ankommen – auch bei Personen mit Einschränkungen.

Das kann zum Beispiel durch Screenreader-kompatible Inhalte, leichte Sprache oder visuelle und auditive Alternativen erfolgen. So werden Unfälle und Gesundheitsrisiken minimiert und die Teilhabe aller Mitarbeitenden gefördert.

Gesetzliche Grundlagen und Vorschriften

In Deutschland gibt es klare gesetzliche Regelungen, die barrierefreie Unterweisungen fordern. Dazu zählen insbesondere:

Diese Vorschriften verlangen, dass Informationen und Schulungen für alle zugänglich sind – unabhängig von individuellen Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen.

Online-Unterweisungen: Chancen für Barrierefreiheit

Digitale Formate gewinnen zunehmend an Bedeutung. Online-Unterweisungen bieten Flexibilität, Ortsunabhängigkeit und Effizienz – und eignen sich hervorragend, um Barrierefreiheit umzusetzen.
Sie können interaktiv, multimedial und individuell gestaltet werden und erreichen dadurch eine größere Zielgruppe.

Damit Online-Unterweisungen barrierefrei sind, müssen sie den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) entsprechen. Dazu gehören:

So wird sichergestellt, dass alle Mitarbeitenden gleichermaßen profitieren.

Standards und Kriterien für barrierefreie Unterweisungen

Was bedeutet Barrierefreiheit nach DIN 18040?

Die DIN 18040 definiert Anforderungen an die Barrierefreiheit von Gebäuden und Lernumgebungen.
Im Kontext von Unterweisungen bedeutet das:

DGUV-Unterweisungen barrierefrei gestalten

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt Richtlinien für Arbeitsschutz-Unterweisungen vor.
Eine DGUV-konforme Unterweisung sollte so gestaltet sein, dass alle Mitarbeitenden die Inhalte verstehen und anwenden können.
Das umfasst unter anderem:

Fazit: Barrierefreiheit ist gelebte Inklusion

Barrierefreie Unterweisungen sind ein wesentlicher Baustein moderner Arbeitsschutzstrategien.
Sie fördern Inklusion, Sicherheit und Chancengleichheit und schaffen eine Unternehmenskultur, in der niemand ausgeschlossen wird.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung werden barrierefreie Online-Unterweisungen künftig noch wichtiger.
Unternehmen, die hier frühzeitig investieren, profitieren doppelt – durch gesetzliche Sicherheit und ein stärkeres Miteinander am Arbeitsplatz.

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